Nachwuchs in der Arche

Es ist so weit! Wir dürfen endlich die lang ersehnten ersten Kinder in der Arche – unserem Familienkinderheim – begrüßen.

Alioscha 4 Jahre und Katya 6 Jahre dürfen seit heute, 05.11.2013, die Arche ihr zu Hause nennen. Sie freuen sich riesig und nennen ihre neuen Eltern schon seit dem ersten Kennenlernen Mama und Papa. Hier ein erstes Bild mit der neuen Familie.

hinten v.l.:  Mascha, Nastia, die Eltern Iwan+Ina, Alioscha, Wanja
vorne v.l.: Anja, Katya u. Wowa

Wir wünschen der ganzen Familie eine gute Eingewöhnungszeit, Schutz und Bewahrung und viel Liebe, Geduld und Weisheit Gottes.

von Michaela Wutz

 

Novemberreise 2013

Endlich ist es wieder so weit – ein neuer Hilfstransport kann starten. Am 28.10. früh um 6 geht es in Grafling los, schnell ist auch der Anhänger befestigt und alle Reisenden haben es sich gemütlich eingerichtet. Wie immer starten wir unsere Fahrt mit Gebet. Und so fegte Gott die Straßen für uns förmlich frei. An der Grenze ist lediglich das neue Computerprogramm, das noch keiner so recht bedienen kann ein Zeiträuber. Um 0.30 Uhr Kievtime durften wir dann endlich in unsere Betten in der “neuen Heimat” in der Damen-WG fallen. In Mukatschevo durften wir unterstützte Familien besuchen und Gespräche mit Verantwortlichen führen. Auch die Zollangelegenheiten für den Hilfstransport gestalteten sich unproblematisch.

Nicht bei allen Familien läuft es so gut wie bei Sweta (Hilfe zur Selbsthilfe) aber Früchte gibt es doch überall zu sehen. Viele intensive Gespräche über den Glauben gab es auch in unserer eigenen Gruppe. So sind wir Gott von Herzen dankbar, für seine Führung, Schutz und Bewahrung aber auch für neue Erkenntnis, Vergebung und neue Chancen.  Mit SEINER Hilfe sind wir dann auch am 2. November wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Sehr dankbar sind wir auch, dass unser ukrainischer Partnerverband die neuen bürokratischen Prüfungen schnell bestand und als mildtätiger Verein bereits wieder registriert ist..

von Michaela Wutz

Hilfe zur Selbsthilfe – Novemberreise

Seit 6 Jahren unterstützen wir Sweta und ihre Familie. Nach sehr harten Jahren mit einem alkoholkranken Mann und 7 Kindern in einem Häuschen mit gerade mal 15 m² hatte ihr ein deutscher Missionar ein Haus geschenkt: ohne Böden, ohne Wasser, ohne Putz, ohne Möbel. Als ich sie kennen lernte erzählte sie, dass sie manchmal sogar das Brot beim Bäcker anschreiben lassen musste. (zu dieser Zeit kosteten 3 Laib ca. 1€). Immer wieder tauchte der aggressive alkoholkranke Mann auf. Wir beschlossen, sie in

Wohnzimmer

Swetas Bad

Brunnenhäuschen vor dem Haus von Sweta

unser Patenprogramm aufzunehmen und brachten einige Möbel. Die inzwischen alleinerziehende Mutter (keiner weiß, wo ihr Mann hin gekommen ist) wurde dadurch so stark ermutigt, dass sie wieder Hoffnung sah und die Ärmel hochkrempelte. Nach und nach heirateten die größeren Kinder und sie fand bessere Arbeit. Immer wieder brachten wir Schachteln mit Wäsche oder ein kleines Weihnachtsgeschenk vorbei. Bei unserer Novemberreise durften wir dann sehen, dass sie ihr Haus komplett verputzt hat, die Wände neu gestrichen sind, ein Brunnen vor dem Haus steht und auch im Haus fließend warmes und kaltes Wasser sind. Nun hat sie sogar eine Toilette im Haus! Sweta ist ermutigt, glücklich und dankbar. Sicher, sie hat sehr schwere Zeiten hinter sich – aber nun blickt sie nach vorne und versucht die Jüngsten noch gut aufwachsen zu lassen. Wir selbst durften uns immer weiter zurück nehmen – so macht Helfen große Freude.

(von Michaela Wutz)